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Das Donnerwetter

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Die Natur öffnet das Wetterbuch auf Seite 24

Die Sonne hat sich noch nicht blicken lassen, ihr sind ein paar müde Wolken im Weg, die sein heutiges Ziel verdecken. Den Weg dorthin hat er jedoch in Gedanken viele Male begangen. Er fühlt sich gut und istr bereit, loszuziehen.

Sein Ziel ist der lange, schneebedeckte Berggrat im Westen, der gestern von der Abendsonne in sanftes Rosa getaucht worden ist. Jetzt steht der Morgen da. Bereit, sein Repertoire an Farben grosszügig anzuwenden. Er ist schon eine Weile unterwegs, als die Wolken der Sonne den Weg frei geben.

Auf einmal glitzert die in weiss gekleidete Landschaft wie ein Diamantenmeer. Beeindruckt hält er inne und geniesst das Naturschauspiel.

Beim Weitergehen erspäht er einen Adler über sich, der nach Bewegungen unter der Schneedecke sucht. Er segelt mit weit ausgebreitenen Flügeln über ihm. Ab und zu ändert er seine Route oder die Flughöhe mit einen einzigen Flügelschlag. «Welch wunderbares Geschöpf!»

Geblendet von diesem Schauschpiel setzt er seinen Weg zum Grat fort. Zufrieden stimmt er ein Lied an und marschiert durch den hohen Schnee seinem heutigen Ziel entgegen.